Bigband Konzert: Dreigroschenoper, Sonntag 2. Dezember 2018

So 02.12.2018 18:00 bis 21:00

Veranstaltungsort
JuHa Herrenberg
Schießmauer 20
71083 Herrenberg

Bigband Konzert: Dreigroschenoper, Sonntag 2. Dezember 2018

Am 2. 12. 2018 ab 18 Uhr gastiert die Herrenberger Bigband im Jugendhaus.

Aufgefürt werden auch Stücke aus der Dreigroschenoper.

Das gab´s schon einmal…. Vor 30 Jahren im Jugendhaus Herrenberg:

„Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht.

Die Uraufführung der Dreigroschenoper fand am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin statt. Das Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern wurde – allen Schwierigkeiten bei der Entstehung zum Trotz – zum größten Theatererfolg der Weimarer Republik, einige Musiknummern wie die erst kurz vor der Uraufführung dazugeschriebene Moritat von Mackie Messer wurden Welthits.

Aus der Vorlage, der Beggars Opera von Johann Christoph Pepusch (1728) wurde ein Stück übernommen: Der Morgenchoral des Peachum. „Angeregt“ wurde Brecht u.a. auch durch Balladen von François Villon. „Vorbild“ für den Kanonensong ist Rudyard Kiplings Ballade Screw-Guns.

Kurt Weill vermischte in seiner Musik Tanzmusik, Jazz und Bänkelsang. Außerdem parodierte er die sog. „große“ Oper (Barockouvertüre, Rezitative, Zitate).

Eine Schauspielgruppe aus Schülern und Lehrern der beiden Herrenberger Gymnasien studierte das Stück 60 Jahre nach der Uraufführung ein und führte es unter der Regie von Fred Binder – um den Jahrestag von Brechts 90. (*10.2.1898) – dreimal im ausverkauften Jugendhaus auf.

Die Andreae Bigband begleitete, geleitet von Volker Mall.

Zum Jubiläum gibt es sechs Songs – vorgetragen von einigen der damaligen Sängerinnen und Sängern.

Und so kommt zum guten Ende,
Alles unter einen Hut.
Ist das nötige Geld vorhanden,
Ist das Ende meistens gut,

Dass nur er im Trüben fische,
Hat der Hinz den Kunz bedroht.
Doch zum Schluss vereint am Tische,
Essen sie des Armen Brot.

Denn die einen sind im Dunkeln,
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte,
Die im Dunkeln sieht man nicht