Schutz vor sexualisierter Gewalt* ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.
Wir setzen uns für eine sichere, respektvolle und vertrauensvolle Umgebung ein, in der Kinder und Jugendliche ihre Persönlichkeit frei entfalten können. Durch die Sensibilisierung und die regelmäßige Schulung unserer Mitarbeitenden, präventive Maßnahmen sowie unser formuliertes und integriertes Schutzkonzept tragen wir dazu bei, Grenzverletzungen vorzubeugen und zu erkennen.
Gleichzeitig verstehen wir uns als vertrauensvolle Anlaufstelle, für Kinder, Jugendliche und ihre Angehörigen. Betroffene finden bei uns offene Ohren, Unterstützung und eine erste Orientierung. Bei Bedarf vermitteln wir an geeignete Fachberatungstellen.
*sexualisierte Gewalt bezeichnet jede Form von Gewalt, bei der Sexualität als Mittel eingesetzt wird, um Macht, Kontrolle, Demütigung oder Einschüchterung auszuüben. Dabei steht nicht die Sexualität im Vordergrund, sondern der Missbrauch von Macht und das Verletzen persönlicher Grenzen.
Bspw.: sexuelle Belästigung (z. B. anzügliche Bemerkungen, unerwünschte Berührungen), das Zeigen oder Versenden sexueller Inhalte gege den Willen einer Person) – diese Aufzählung gibt lediglich Beispiele und gibt nicht die vollständige Bandbreite sexualisierter Gewalt wieder.
Der Schutz und die Förderung der körperlichen und seelischen Unversehrtheit unserer Besucher:innen stehen im Mittelpunkt. Alle Beteiligten im Jugendhaus verpflichten sich, die Entwicklung der Jugendlichen aktiv zu unterstützen und eine sichere Umgebung zu gewährleisten. (Auszug unseres Leitbildes)
Dies ist in unserem Ehrenkodex verankert und alle unsere Übungsleiter:innen, Teamer:innen, sowie alle Mitarbeitenden verpflichten sich damit zu:
- Respekt vor Persönlichkeit und Grenzen
- Förderung von sozialem und verantwortungsvollem Handeln
- Alters- und entwicklungsgerechter Gestaltung der Angebote
- Schaffung fairer Rahmenbedingungen
- Schutz for Gewalt und konsequentes Handeln bei Gefährdung
- Mitbestimmung und Stärkung der Selbstbestimmung
- Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung
- Wahrnehmung der Vorbildfunktion
- Präventiver Umgang mit Drogen
- Verantwortung bei Verstößen gegen den Ehrenkodex
- Werteorientierter Umgang mit Erwachsenen
- Einhaltung der Hausregeln
Wer hilft mir im Juha?
- Bei Veranstaltungen (Konzerten, Partys) im Juha gibt es in der Regel ein Awarness-Team. Die Menschen tragen auffällige Schutzwesten. An sie kannst Du Dich immer wenden, wenn Du Dich unwohl fühlst und/oder Hilfe brauchst.
- Unser hauptamtlichen Mitarbeitenden Mona und Kris (ab 01. Oktober 2026 auch Daniel) sind für Dich da und helfen Dir weiter; persönlich oder telefonisch: 07032 938 615.
Beratungsstellen:
- Polizei (Notruf) – Soforthilfe bei häuslicher Gewalt, Hilfe nachts & am Wochenende
Tel: 110 – wenn Sie in Gefahr sind. Die Polizei kann den Gewalttäter (oder die Gewalttäterin) sofort aus der Wohnung verweisen und ein Annäherungsverbot aussprechen. - Polizeidienststelle vor Ort – Polizeirevier Herrenberg
Tel: 07032 2708-0 - thamar – Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
Tel.: 07031 22 20 66 – mit Notrufzeiten nachts, am Wochenende und an Feiertagen rund um die Uhr
Email: beratungsstelle@thamar.de
www.thamar.de
- AMILA – Beratungsstelle bei Häuslicher Gewalt
Tel: 07031 632 808
email: info@amila-beratung.de
www.amila-beratung.de
- Jugendamt Herrenberg – sofortige Inobhutnahme für U18
Tel: 07031 663 2447
- Mobile Jugendarbeit – Herrenberg
Tel: 07031 2181-650, Notfallkontakt: 0163 8383949
www.mevesta.de
Bundesweite kostenlose und anonyme Angebote
- Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
Tel: 0800 22 55 530
beratung@hilfetelefon-missbrauch.de - Hilfetelefon „Schwangere in Not“
Tel: 0800 40 40 020 - Nummer gegen Kummer: Hilfe für Kinder und Jugendliche
Tel: 116 111 - Nummer gegen Kummer: Hilfe für Eltern
Tel: 0800 111 0550
www.nummergegenkummer.de